Fotokalender - Rengen im Lauf der Jahre
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Theaterverein Rengen
präsentiert "Schinderbärbele"
     
Was ist, wenn ausgewachsene Eifeler(innen) plötzlich anfangen in alpenländischem Dialekt zu reden? Na, dann ist wieder Theaterzeit in Rengen. Aufgeführt wird dieses Jahr das historische Stück "Schinderbärbele" nach tatsächlichen Geschehnissen im 16. Jahrhundert.

Gruppenbild der Akteure in historischem Gewand.
Der Scheiterhaufen ist schon fix und fertig.
(Mouseover zeigt Namen)

Im Rahmen von 6 Aufführungen haben theaterinteressierte Zuschauer die Gelegenheit, sich in die Vergangenheit versetzen zu lassen und dramatischen Ereignissen beizuwohnen.

Im Salzburgerland, Österreich, im Jahre 1668. Auf dem Hof des Lechnerbauern erkrankt eine Kuh, was in dieser schweren Zeit einer Tragödie gleich kommt. Die kräuterkundige Barbara Koller
1), im Volksmund nur Schinderbärbele  genannt, schafft schließlich, was keinTierarzt mehr für möglich gehalten hat - das Tier gesundet zusehens. Und schon bald fragt man sich, ob da nicht Hexenwerk dahinter steckt ...

Auch in Liebesdingen bietet sich ein Gang ins Vigaun, zu der ärmlichen Hütte der Schinderbärbele an, die die Beteiligten in seltsame Rituale verstrickt und sich plötzlich alles Ungemach wie von Zauberhand klärt. Durch die  seherischen und spiritistischen Fähigkeiten sagt die Schinderbärbele den Bergsturz in Salzburg 2)  voraus, bei der Hunderte von Menschen ihr Leben verlieren. Nun ist es gewiß: Da kann nur Zauberei im Spiel sein...


Weiße Socken. Anno 1668 absolut IN!

Recht haben und Recht bekommen vor Gericht!.
-- Schlechte Karten für Heilpraktiker damals!

Für die beiden gabs ein Happy End.

Reichlich Betrieb vor Bärbeles Hütte.
 

1)

Barbara Koller
*1625 wurde 1675 gefangen genommen, nach Salzburg überstellt, dort unter reichlicher Anwendung von Folter als Hexe überführt, erdrosselt und verbrannt.

2)

Der Bergsturz am Mönchsberg im Jahre 1669 war eine der größten Naturkatastrophen, die Salzburg je heimgesucht hat.